Wirtschaftsberatung
"vom Feinsten..."


Grundfähigkeitenversicherung

Bei Verlust der Grundfähigkeiten benötigen Sie einen besonderen Schutz

Um bestimmte Tätigkeiten ausüben zu können, benötigen Sie unterschiedliche Fertigkeiten. Die Grundfähigkeiten, die in unserem Leben eine dominante Rolle spielen, sind dabei angeboren. Hierzu zählen zum Beispiel das Seh- und Hörvermögen, die Feinmotorik der Finger oder der Orientierungssinn. Kommt es durch einen Unfall oder einer Krankheit zu Einschränkungen oder sogar zum

 Verlust dieser Grundfähigkeiten, beeinträchtigt dies nicht nur das ganze Leben an sich, sondern führt häufig auch explizit zum Verlust des Arbeitsplatzes. Ein Arbeitsplatzverlust ist fast immer gleichbedeutend mit einem finanziellen freien Fall; quasi mit dem sozialen Abstieg.


Ein Verlust der Grundfähigkeiten tritt häufig plötzlich und unerwartet auf

Aus unserer langjährigen Arbeit und den daraus resultierenden Erfahrungen wissen wir, wie schnell und vor allem wie unerwartet ein solcher Fall eintreten kann. Daher ist es absolut em­pfehlens­wert, sich mit einer so bezeichneten Grund­fähig­keiten­ver­sicherung finanziell konsequent abzusichern. Sollten Sie nämlich bestimmte

Grundfähigkeiten verlieren, zahlt Ihnen die Grundlagenversicherung eine Rente und sichert Sie so gegenüber dem finanziellen Absturz ab. Dabei fungiert diese erstmals im Jahr 2000 in Deutschland angebotene Versicherungsform als eine Lösungsalternative zur Pflegeversicherung sowie zur Berufsunfähigkeitsversicherung.


Versicherungsleistungen richten sich nach zwei Fähigkeitenkatalogen

Die Rente erhalten Sie entweder beim Verlust grundlegender Fähigkeiten oder ab Pflegestufe 2.

Diese Zahlung ist grundsätzlich unabhängig davon, ob Sie Ihren Beruf bzw. Ihre Arbeit noch ausführen können oder möchten; einziges Kriterium für die Versicherungsleistung sind die Grundfähigkeiten.

Daher wird die Rente auch lediglich so lange gezahlt, wie die Beeinträchtigung der Grundfähigkeiten tatsächlich besteht. Die Versicherungsunternehmen unterscheiden dabei zwischen zwei sogenannten Fähigkeitenkatalogen.

Der erste Teil des Kataloges umfasst dabei die folgenden Attribute:

  • Sehen.
  • Sprechen.
  • Sich orientieren.
  • Hände gebrauchen.

Im zweiten Teil des Fähigkeitenkatalogs werden dann folgende Grundfähigkeiten nachgeprüft:

  • Hören.
  • Gehen und Treppen steigen.
  • Knien und Bücken.
  • Sitzen und Stehen.
  • Greifen. 

Ein entsprechender Versicherungsfall tritt immer genau dann ein, wenn die versicherte Person - gemäß der jeweiligen Versicherungs­bedingungen - in einem zuvor fest definiertem Zeitraum (ca. sechs bis zwölf Monate) aufgrund der Beeinträchtigungen nicht in der Lage ist oder es auch nicht sein wird, zumindest einer der an­ge­ge­benen Grundfunktionen aus dem ersten Fähigkeitenkatalog oder drei Grundfähigkeiten nach dem zweiten Fähigkeitenkatalog ohne Hilfsmittel (Ausnahme: Vorhandene künstliche Gliedmaßen) auszuführen.